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	<title>Weinmeisterhaus bleibt</title>
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	<description>Protest gegen die Schließung des Weinmeisterhauses</description>
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		<title>Wie geht es weiter?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 09:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Haus ist vorerst gerettet, aber wir brauchen weiterhin Eure Ideen und Unterstützung!
Das kann wie folgt aussehen:

Stiftungen, die Jugendarbeit bzw. außerschulischen Bildung / Jugendkulturarbeit unterstützen
Sponsoren oder einzelne Bürger/innen, die unsere Angebote weiterhin an diesem Standort fördern wollen
Spenden für unseren Verein „Weinmeisterhaus e.V.“
Kontonummer: 33 87 200, BLZ: 100 205 00, Bank für Sozialwirtschaft
(Der Verein hat schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Haus ist vorerst gerettet, aber wir brauchen weiterhin Eure Ideen und Unterstützung!</h2>
<p>Das kann wie folgt aussehen:</p>
<ol>
<li><strong>Stiftungen, die Jugendarbeit bzw. außerschulischen Bildung / Jugendkulturarbeit unterstützen</strong></li>
<li><strong>Sponsoren oder einzelne Bürger/innen, die unsere Angebote weiterhin an diesem Standort fördern wollen</strong></li>
<li><strong>Spenden für unseren Verein „Weinmeisterhaus e.V.“<br />
<span style="font-weight: normal;">Kontonummer: 33 87 200, BLZ: 100 205 00, Bank für Sozialwirtschaft<br />
(Der Verein hat schon über 10 Jahre die Angebote im Tanzbereich und einige Musikangebote unterstützt.)</span></strong></li>
</ol>
<p>Wir wünschen allen frohe Feiertage.</p>
<ol></ol>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Wunder von Mitte</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 19:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/?p=158</guid>
		<description><![CDATA[Am 17.12.2009  gegen 21:00 entschieden ALLE Fraktionen dafür unserem Weinmeisterhaus noch eine Chance zu geben!
Wir sind überglücklich!
Wir danken allen unseren Kindern, Jugendlichen, Eltern, Lehrern, Kooperationspartnern, Nachbarn und Freunden des Hauses für Ihre Unterstützung und Solidarität. Nur mit Euch konnten wir dieses Wunder erreichen! DANKE.
Jetzt heißt es neue Wege zu gehen, Ideen zu entwickeln und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 17.12.2009  gegen 21:00 entschieden ALLE Fraktionen dafür unserem Weinmeisterhaus noch eine Chance zu geben!<br />
Wir sind überglücklich!</strong></p>
<p>Wir danken allen unseren Kindern, Jugendlichen, Eltern, Lehrern, Kooperationspartnern, Nachbarn und Freunden des Hauses für Ihre Unterstützung und Solidarität. Nur mit Euch konnten wir dieses Wunder erreichen! DANKE.</p>
<p>Jetzt heißt es neue Wege zu gehen, Ideen zu entwickeln und gemeinsam einen Weg zu finden unsere Finanzierung auch für die nächsten Jahre zu sichern. Wir brauchen also weiterhin eure Unterstützung!</p>
<p>Vorab aber wunderbarste Weihnachten und ein besonders schönes 2010<br />
wünscht euch allen das Team vom<br />
Weinmeisterhaus!</p>
<p><span id="more-158"></span></p>
<h2>Gemeinsamer Änderungsantrag der Fraktionen von Bündnis 90 / die Grünen, CDU, Linke und FDP</h2>
<p>Dem Weinmeisterhaus eine Chance geben!</p>
<p>Das Bezirksamt wird ersucht, gemeinsam mit den Beschäftigten, NutzerInnen, evtl. zukünftigen Trägern und Sponsoren und unter Einbeziehung des JHA, bis spätestens 30.6.2010 ein Konzept zu erarbeiten und der BVV vorzulegen, welches den Weiterbetrieb der Jugendeinrichtung unter größtmöglicher finanzieller Entlastung des bezirklichen Haushaltes ermöglicht. Das Weinmeisterhaus wird bis dahin in der bisherigen Form weitergeführt.</p>
<p>Zukünftige, vom Bezirk zu finanzierende Angebote, müssen sich an den Angeboten des § 11 Kinder- und Jugendhilfegesetz orientieren.</p>
<p>Das Bezirksamt wird weiterhin ersucht, gemeinsam mit den Beschäftigten, NutzerInnen, evtl. zukünftigen Trägern und Sponsoren zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln, sowie Sponsoring und Eigenmittel zu prüfen und ggf. zu akquirieren, die gewährleisten, dass die vielfältigen, überregionalen und integrativen Angebote des Weinmeisterhauses weitergeführt werden können.</p>
<p>17.12. 2009</p>
<p>die SprecherInnen bzw. Vorsitzenden der Fraktionen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demonstration am 16.12.</title>
		<link>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/12/demonstration-am-16-12/</link>
		<comments>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/12/demonstration-am-16-12/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 22:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protestbrief]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/?p=146</guid>
		<description><![CDATA[KOMM zur Demo am Mittwoch, den 16. Dezember um 15:00 h vor dem Weinmeisterhaus. 
Weinmeisterstraße 15, 10178 Berlin
Karte
Wir protestieren gegen die Schließung des Weinmeisterhauses.
Kinder und Jugendliche des Weinmeisterhauses,
Eltern Lehrer/innen und Erzieher/innen der umliegenden Schulen
Initiative Mütter der Kastanienbaumschule
Freunde des Hauses
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KOMM zur Demo am Mittwoch, den 16. Dezember um 15:00 h vor dem Weinmeisterhaus. </strong></p>
<p>Weinmeisterstraße 15, 10178 Berlin<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Weinmeisterhaus&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=15.073229,35.595703&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Weinmeisterstra%C3%9Fe+15,+Mitte+10178+Berlin&amp;ll=52.525933,13.404661&amp;spn=0.000891,0.002173&amp;t=h&amp;z=19&amp;iwloc=A&amp;cid=4429185328543801287">Karte</a></p>
<p>Wir protestieren gegen die Schließung des Weinmeisterhauses.</p>
<p>Kinder und Jugendliche des Weinmeisterhauses,<br />
Eltern Lehrer/innen und Erzieher/innen der umliegenden Schulen<br />
Initiative Mütter der Kastanienbaumschule<br />
Freunde des Hauses</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Protestbrief Neil</title>
		<link>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/12/protestbrief-neil/</link>
		<comments>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/12/protestbrief-neil/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protestbrief]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/?p=139</guid>
		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren,
ohne lange nachzudenken schreibe ich Ihnen diesen Brief um Ihnen meine Empörung und meine Wut zur Schließung des Weinmeisterhauses mitzuteilen.
Seit 10 Jahren schon besuche ich dieses Haus, mit 7 Jahren kam ich dort an und bin nun 17. Musiktheater und Theater, Gitarre und Gesang, Zeichnen, Tanzen habe ich im Weinmeisterhaus gemacht. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p>ohne lange nachzudenken schreibe ich Ihnen diesen Brief um Ihnen meine Empörung und meine Wut zur Schließung des Weinmeisterhauses mitzuteilen.</p>
<p>Seit 10 Jahren schon besuche ich dieses Haus, mit 7 Jahren kam ich dort an und bin nun 17. Musiktheater und Theater, Gitarre und Gesang, Zeichnen, Tanzen habe ich im Weinmeisterhaus gemacht. Mit Gruppen aus dem Werk9 und dem Weinmeisterhaus bin ich in die Ukraine, nach Japan, nach Griechenland gekommen. Auch meine Geschwister haben hier viel gemacht. Nun wird das Weinmeisterhaus gnadenlos geschlossen.</p>
<p>Es ist eine Schande für Berlin. Bald wird Mitte nur noch denReichen und Schönen gehören. Teure Hotels wie das neue Hotel Amano in der Rosenthaler Straße und schicke Boutiquen wird der Bezirk noch zu bieten haben.</p>
<p>Die Gründe für diese Entscheidung sind bestimmtnach vollziehbar, Berlin ist verschuldet, das wissen alle. Aber vielleicht sind Sie sich dessen nicht bewusst, dass die Schließung des Weinmeisterhauses und zahlreicher anderer Einrichtungen neben allen finanziellen Vorteilen für die Stadt und ein wenig Verärgerung und Kopfschütteln vieler Menschen ein wahrhaftiges kulturelles und seelisches Verbrechen, eine Ungerechtigkeit ist. Seit 55 Jahren existiert das Weinmeisterhaus schon und nun soll alles weg. In einem Mal. Menschen verlieren ihre Arbeit, ihren Mut, ihre Motivation. Ich will nicht daran denken, was mit den vielen lieben Menschen des Hauses passieren wird.</p>
<p>Können Sie dies mit Ihrem Gewissen vereinbaren? Seien Sie keine Rechenmaschinen, seien Sie  wahre Politiker und denken Sie an die Folgen dieser Entscheidung.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, Berlin macht sich was den Ruf der Stadt angeht, etwas zu viel vor. Qualitativ kann Berlin sich einen derartigen Verlust des Kulturlebens nicht leisten. Das Kulturleben wird immer hipper, schicker und teurer. Die Oberfläche glänzt immer schöner, und Berlins Ruf einer Kulturmetropole verbessert sich immer mehr, doch im Hintergrund werden heimlich, still und leise Kultur- und Jugendeinrichtungen geschlossen. Traurig.</p>
<p>Was bleibt uns noch übrig? Abwarten,  nachdenken? Diskutieren?</p>
<p>Handeln? Aber wie?</p>
<p>Neil B.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Protest am Donnerstag</title>
		<link>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/11/protest-am-donnerstag/</link>
		<comments>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/11/protest-am-donnerstag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 23:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. November soll der Doppelhaushalt 2010/2011 mit sämtlichen Kürzungsvorschlägen im Sozialen Bereich endgültig abgestimmt werden. Weiterhin sollen 125 Stellen wegfallen, soziale Projekte gestrichen und allein im Kinder- und Jugendbereich 2,2 Millionen Euro gekürzt werden.
Alle von Kürzungen im sozialen Bereich Betroffenen sind aufgerufen, sich am Protest vor und in der BVV zu beteiligen.
Donnerstag, 12. Novmber ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>12. November </strong>soll der Doppelhaushalt 2010/2011 mit sämtlichen Kürzungsvorschlägen im Sozialen Bereich endgültig abgestimmt werden. Weiterhin sollen 125 Stellen wegfallen, soziale Projekte gestrichen und allein im Kinder- und Jugendbereich 2,2 Millionen Euro gekürzt werden.</p>
<p>Alle von Kürzungen im sozialen Bereich Betroffenen sind aufgerufen, sich am Protest vor und in der BVV zu beteiligen.</p>
<p><strong>Donnerstag, 12. Novmber ab 16:00 Uhr in der Parochialstr. 3</strong>, U2 Klosterstrasse.</p>
<p>Mehr Infos unter <a href="http://www.wiederstandmitte.blogspot.com/">www.wiederstandmitte.blogspot.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Aktuelle Entwicklungen im Weinmeisterhaus</title>
		<link>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/10/aktuelle-entwicklungen-im-weinmeisterhaus-2/</link>
		<comments>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/10/aktuelle-entwicklungen-im-weinmeisterhaus-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 08:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vielen Diskussionen auf verschiedenen Ebenen gibt es nach wie vor keine Entscheidung für das Weinmeisterhaus.
Alles ist offen!
Die möglicherweise entscheidende öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschuss ist bereits am 29. Oktober 2009 um 17:30 Uhr im Neuen Stadthaus, Parochialstraße 3.
Wir brauchen weiterhin eure Unterstützung für den Erhalt des Standortes und deren Inhalte.
Sammelt bitte weiterhin Unterschriften bzw. unterschreibt die Petition im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach vielen Diskussionen auf verschiedenen Ebenen gibt es nach wie vor keine Entscheidung für das Weinmeisterhaus.</p>
<p><strong>Alles ist offen!</strong></p>
<p>Die möglicherweise entscheidende öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschuss ist bereits <strong>am 29. Oktober 2009 um 17:30 Uhr</strong> im Neuen Stadthaus, Parochialstraße 3.</p>
<p>Wir brauchen weiterhin eure Unterstützung für den Erhalt des Standortes und deren Inhalte.<br />
Sammelt bitte weiterhin Unterschriften bzw. unterschreibt die <a href="http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/petition/">Petition</a> im Internet!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mitte im Nutzungskonflikt</title>
		<link>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/08/mitte-im-nutzungskonflikt/</link>
		<comments>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/08/mitte-im-nutzungskonflikt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 17:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/?p=105</guid>
		<description><![CDATA[Das Weinmeisterhaus ist ein Jugendkulturzentrum in der touristischen Mitte Berlins. Jetzt soll das Angebot weichen. Nutzer und Mitarbeiter protestieren
Artikel von Lea Streisand in der TAZ vom 5. August 2009
Der Titel klingt nach dem Trainingsplan eines Fitnessstudios. &#8220;Straffen und stärken&#8221; hat das Bezirksamt Mitte seinen Eckwertebeschluss überschrieben, mit dem es die Jugendeinrichtungen auf Vordermann bringen will &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Weinmeisterhaus ist ein Jugendkulturzentrum in der touristischen Mitte Berlins. Jetzt soll das Angebot weichen. Nutzer und Mitarbeiter protestieren</h2>
<p>Artikel von Lea Streisand in der TAZ vom 5. August 2009</p>
<p>Der Titel klingt nach dem Trainingsplan eines Fitnessstudios. &#8220;Straffen und stärken&#8221; hat das Bezirksamt Mitte seinen Eckwertebeschluss überschrieben, mit dem es die Jugendeinrichtungen auf Vordermann bringen will &#8212; und vor allem die Finanzen. 42 Millionen Euro muss der Bezirk einsparen. Allein im Alt-Bezirk Mitte stehen fünf von sieben Jugendkultureinrichtungen vor der Schließung. Am Donnerstag muss sich der Jugendausschuss der Bezirksverordnetenversammlung mit dem Plan befassen &#8212; und mit dem Protest gegen die Umstrukturierungspläne.<span id="more-105"></span></p>
<p>Der kommt vor allem aus dem Umfeld des Weinmeisterhaus. Seit 1990 lockt das frühere Schülerfreizeitzentrum Mitte jede Woche bis zu 360 Kinder und junge Erwachsene in die zwei Dutzend Kurse und offenen Werkstätten. &#8220;Ausprobieren ist unser Konzept&#8221;, erklärt die Leiterin Sybilla Fabian, &#8220;wir geben Raum und Zeit, die eigenen Interessen zu finden. Viele ehemalige Besucher bieten heute sogar eigene Kurse an.&#8221;</p>
<p>Julius Wolf ist seit seiner Kindheit mit dem Haus verbunden. Nun bringt der heute 29-Jährige seinen Sohn hierher. &#8220;Das Weinmeisterhaus ist ein Grundnahrungsmittel&#8221;, sagt er. Josephine Peters hat hier ihre Leidenschaft fürs Zeichnen entdeckt. &#8220;Hier können wir uns kreativ austoben&#8221;, sagt die 19-jährige Schülerin. Sie hat sich jetzt an der Kunsthochschule beworben. &#8220;Ohne das Weinmeisterhaus hätte ich mich das nie getraut.&#8221;</p>
<p>Das Haus ist das einzige erhaltene Gebäude des sich ursprünglich bis zur Steinstraße erstreckenden Sophiengymnasiums. Hoch ragt der sanierte Backsteinbau mit der mit Fresken verzierten Fassade über die ansonsten fast unbebaute Weinmeisterstraße, nur einen Katzensprung entfernt vom Hackeschen Markt. Eine schöne Immobilie.</p>
<p>Die könnte man auch anders nutzen, meint das Bezirksamt. Die dortigen Angebote für die Jugendlichen sollen deshalb nicht gestrichen, sondern nur verlegt werden &#8212; in Schulgebäude. Die seien durch den Rückgang der Zahl an Schülern teilweise nur noch zu zwei Dritteln ausgelastete, erklärt Rainer Maria Fritsch (Linke), der als Stadtrat für Jugend und Finanzen zuständig ist. &#8220;In der Willy-Brandt-Oberschule in Wedding könnte man eine ganze Etage freiräumen&#8221;, sagt Fritsch. Die Gesamtschule unterrichtet knapp 400 Schüler. Die leer stehenden Räume werden nur sporadisch für Projektarbeiten genutzt. Dort könnten die Jugendeinrichtungen mit sozialen Diensten zusammengeführt werden. Das entspreche moderner Schulpädagogik, sagt der Stadtrat.</p>
<p>Sybilla Fabian widerspricht: &#8220;Das Schülerfreizeitzentrum wurde absichtlich außerhalb der Schule eröffnet.&#8221; Es biete eine Alternative zur alltäglichen Umgebung. Wenn ein Kind zum Beispiel nicht gern zur Schule geht, weil es Ärger mit seinen Mitschülern hat, wird es kaum Lust haben, nach Schulschluss an den Ort des Geschehens zurückzukehren. Dort bleiben die Kinder in ihren Klicken, und der Klassenclown bleibt der Klassenclown.<br />
Es sei absurd zu behaupten, dass sämtliche Kurse und Werkstätten wie gewohnt weiterlaufen würden, sagen die Mitarbeiter des Weinmeisterhauses. &#8220;Dann müssen wir in Nischen ausweichen&#8221;, befürchtet Fabian.</p>
<p>Die Schließung des Weinmeisterhauses wäre auch ein weiterer Schritt der Mitte-Mutation zum Disneyland. &#8220;Wo wird unseren Kindern nun ein außerschulisches, bezahlbares Programm dieser Qualität geboten?&#8221;, fragen aufgebrachte Eltern wie Magdalena Romanowicz in Protestbriefen an Stadtrat Fritsch. Die Maßnahme sei nicht nur kinderfeindlich, sondern auch kurzsichtig: &#8220;Wir sind der Bezirk! Nicht die zahllosen, einander gleichenden, ferninvestierten Schaufenster.&#8221;</p>
<p>Das Programm &#8220;Straffen und Stärken&#8221; soll die sogenannten Leuchttürme, handlich kompakte Zusammenschlüsse von Schulen, Sozial- und Freizeiteinrichtungen, unterstützen. Doch was zu straff ist, wird unflexibel. &#8220;Wir brauchen keine einsamen Leuchttürme&#8221;, sagt Dieter Haase, Vorstandsmitglied der GEW Berlin. &#8220;Wir brauchen ein flächendeckendes Netz von Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche in den Kiezen und Brennpunkten und vor allem Bezirkspolitiker mit Rückgrat.&#8221;</p>
<p>Fritsch zumindest ist nachdenklich geworden: &#8220;In meinen 30 Politikerjahren habe ich noch nie so viele Protestbriefe bekommen&#8221;. Es werde nun verstärkt nach Alternativen zur Schließung gesucht. &#8220;Ich bin kein beratungsresistenter Politiker&#8221;, sagt der Bezirksstadtrat.</p>
<p>&#8220;Wo wird unseren Kindern nun ein außerschulisches, bezahlbares Programm dieser Qualität geboten?&#8221; <em>Elternprotestbrief an den Jugendstadtrat</em></p>
<p>Quelle:  <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=bl&amp;dig=2009%2F08%2F05%2Fa0116&amp;cHash=43b5c7ef4d/">TAZ vom 5. August 2009</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Protestbrief #9</title>
		<link>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/08/protestbrief-9/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 16:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protestbrief]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/?p=102</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Betroffenheit habe ich erfahren, dass das Weinmeisterhaus den Bezirksschulden zum Opfer fallen soll, und mich daraufhin gefragt, wer eine solch unverantwortliche Entscheidung treffen kann.
Seitdem ich 19 Jahre alt bin, habe ich regelmäßig das Weinmeisterhaus besucht. Dort habe ich den Umgang mit Kunst zu schätzen gelernt, wie ich es nie vorher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
mit Betroffenheit habe ich erfahren, dass das Weinmeisterhaus den Bezirksschulden zum Opfer fallen soll, und mich daraufhin gefragt, wer eine solch unverantwortliche Entscheidung treffen kann.</p>
<p>Seitdem ich 19 Jahre alt bin, habe ich regelmäßig das Weinmeisterhaus besucht. Dort habe ich den Umgang mit Kunst zu schätzen gelernt, wie ich es nie vorher in der Schule erfahren habe. Das Weinmeisterhaus bietet kostenlos ein vielfältiges Kunst- und Kulturprogramm für Jugendliche, wie es sonst selten in Berlin und sicherlich auch in ganz Deutschland zu finden ist. Fachkräfte, wirkliche Kenner in ihren jeweiligen Gebieten und „nicht nur“ Lehrer, schulen die Jugendlichen in so vielen unterschiedlichen Bereichen (Foto- und Videokunst, Tanz, Theater, Grafikdesign, Malerei, Musik, etc…). Jahrelang habe ich das Bangen um die Gelder im Weinmeisterhaus miterleben müssen: wie einige der Kurse nicht mehr angeboten werden konnten, weil die Gelder dafür gestrichen wurden. Der angekündigte Verkauf des Hauses ist jedoch die Höhe.<span id="more-102"></span></p>
<p>Ich weiß nicht, ob den Verantwortlichen im Senat die Bedeutung von Kunst und generell von Freizeitangeboten für Jugendliche klar ist. Ständig ist in den Nachrichten zu lesen, dass der 1. Mai der aggressivste seit Jahren war; dass ein Jugendlicher sich wieder zu Tode getrunken hat; dass die Aggressivität und Jugendkriminalität steigt. Zur Lösung solcher Probleme werden Vorschläge gemacht, wie der von Spandaus Gesundheitsstadtrat Martin Matz, um Schulklassen die Wirkung des Alkohols in Krankenhäusern zu verdeutlichen. Also den Schülern Angst vor dem Alkohol einzujagen. Merken Politiker etwa nicht, dass der Grund für ein solches Verhalten bei Jugendlichen nicht an der mangelnden Angst vor den Folgen liegt, sondern am Mangel an Selbstverwirklichung, an der Langeweile zu Hause und auf der Straße, an der Perspektivlosigkeit, also am Mangel an Freizeitangeboten. Die Stadt will also nicht mehr in das investieren, was ihre Zukunft ist: ihre Jugend. Das Weinmeisterhaus hat sich jahrelang mit dieser Jugend beschäftigt, die mehr benötigt hat. Das Fachpersonal in den unterschiedlichen Bereichen hat diese Jugend gefördert und hat ihr Selbstsicherheit, eine künstlerische Erziehung und ein Alternativprogramm zur Straße, zu Computerspielen und zu Drogen angeboten.</p>
<p>Wenn man eine Institution wie das Weinmeisterhaus schließt, die u.a. auch wichtig für die Integration mittels Kunst ist, dann kann man im nächsten Schritt auch gleich Opernhäuser, Theater und Museen schließen, denn mit der Schließung des Weinmeisterhauses hat man die Bildungsstätte für das Publikum solcher Einrichtungen vernichtet. Und dann ist Berlin nur noch arm und nicht mehr sexy.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Antonio MyP</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Protestbrief #8</title>
		<link>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/08/protestbrief-8/</link>
		<comments>http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/2009/08/protestbrief-8/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 16:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Protestbrief]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.weinmeisterhaus-bleibt.de/?p=100</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Rainer-Maria Fritsch,
die geplante Schließung von Jugendeinrichtungen im Bezirk Mitte &#8212; besonders die Jugendkultureinrichtung Weinmeisterhaus &#8212;  aufgrund fehlender Haushaltsgelder ist nicht nur dumm sondern auch absolut fragwürdig. Das was Herr  Rainer-Maria Fritsch zur Rettung des Haushaltsplanes anstrebt ist nicht nur aus moralischer Sicht absolut bedenkenswert sondern auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
sehr geehrter Herr Rainer-Maria Fritsch,<br />
die geplante Schließung von Jugendeinrichtungen im Bezirk Mitte &#8212; besonders die Jugendkultureinrichtung Weinmeisterhaus &#8212;  aufgrund fehlender Haushaltsgelder ist nicht nur dumm sondern auch absolut fragwürdig. Das was Herr  Rainer-Maria Fritsch zur Rettung des Haushaltsplanes anstrebt ist nicht nur aus moralischer Sicht absolut bedenkenswert sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht mehr als unsinnig. Als Dipl.-Kaufmann mit Schwerpunkt Immobilien, Mitglied des Immobilienverbandes RICS, Mitglied des Deutsch-Chinesischen-Instituts für Immobilienwirtschaft und Immobilienbewertung sowie als Projektentwickler und Bewerter in Berlin kann ich Ihnen dringend davon abraten, Immobilien (besonders in besten Lagen) in der derzeitigen Wirtschafts- und Immobilienkrise am Markt zu platzieren. <span id="more-100"></span></p>
<p>Der damit zu realisierende geringe Veräußerungserlös, aufgrund des extremen Rückgangs an Investitionen in der gesamten Immobilienbranche würde mit diesem Objekt für die Stadt ein mit an hoher Wahrscheinlichkeit grenzendes absolutes Minusgeschäft bedeuten. Natürlich würde dies langfristig betrachtet, zu Lasten der Steuerzahler und im Endeffekt auch zu Lasten der zukünftigen Anwohner im Einzugsbereich Mitte gehen. Bitte bedenken Sie ganz genau, was es bedeutet soziale und bildungspolitische Strukturen für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende zu zerstören.</p>
<p>Wer anfängt gewachsene Gebiete und Einrichtungen, die seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Jugendkultur sind, zu schließen oder Auszusourcen verändert damit nachhaltig NEGATIV das Stadtbild. Wenn der Politik an einer gesunden Jugendkultur in Berlin Mitte gelegen ist, dann wird ein falscher Weg mit der Schließung von Jugendeinrichtungen beschritten. Bitte bedenken Sie, Jugend bedeutet unsere Zukunft , und unsere Zukunft muss gefördert werden, auch durch und über Sie meine Damen und Herren Abgeordnete. Sie wurden gewählt um uns Bürger- und Bürgerinnen zu vertreten, bitte Denken Sie daran und helfen Sie uns ein gerechtes und soziales, der Jugend zugewandtes, Berlin weiterhin zu fördern.</p>
<p>In Hochachtung, René G.</p>
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		<title>Protestbrief #7</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 16:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren.
Ich arbeite seit 2002 als Honorarkraft im Bereich &#8220;Medienarbeit&#8221; in diversen Jugendeinrichtungen in Berlin. Im Jahr 2006 ergab sich für meine Videogruppe die Möglichkeit unsere Langzeitdokumentation und Ausstellung in den Räumlichkeiten des Weinmeisterhauses zu präsentieren.
Wir bekamen tatkräftige und professionelle Unterstüzung auf Seiten der Mitarbeiter, so dass wir mit dem Ergebniss überaus zufrieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren.</p>
<p>Ich arbeite seit 2002 als Honorarkraft im Bereich &#8220;Medienarbeit&#8221; in diversen Jugendeinrichtungen in Berlin. Im Jahr 2006 ergab sich für meine Videogruppe die Möglichkeit unsere Langzeitdokumentation und Ausstellung in den Räumlichkeiten des Weinmeisterhauses zu präsentieren.<span id="more-95"></span></p>
<p>Wir bekamen tatkräftige und professionelle Unterstüzung auf Seiten der Mitarbeiter, so dass wir mit dem Ergebniss überaus zufrieden waren. Momentan arbeite ich mit Jugendlichen aus der Fotogruppe des Weinmeisterhauses an einem über das LSK finanzierte Medienprojekt. Ich bin überrascht, welch ein enormes Wissen die Jugendlichen über Fotografie dort vermittelt bekommen haben und mit welcher Disziplin sie sich dem Projekt widmen. Im Herbst soll das Fotoprojekt mit einer Ausstellung im Weinmeisterhaus präsentiert werden. Ich sehe die Vollendung des Projektes als gefährdet, wenn uns die Räumlichkeiten genommen werden.</p>
<p>Die Jugendlichen bereiten sich im Weinmeisterhaus auf ihre berufliche Laufbahn vor. Sie lernen unter professioneller Anleitung Fotografien zu erstellen, entwickeln und bearbeiten. Sie werden geschult in Design und bekommen Unterstützung in ihrer Mappenvorbeireitung zur Bewerbung auf Kunsthochschulen. Dies sind alles Dinge die berufsfördernd und somit überaus wichtig für die Zukunft der Heranwachsenden sind.</p>
<p>Die Kompetenz der Mitarbeiter und das dortige Angebot übertrifft in weitem das Niveau der meisten Berliner Jugendfreizeiteinrichtungen.</p>
<p>Bitte überdenken Sie gründlich den Verkauf des Hauses. Es ist ein so wichtiges Stück Kultur in einem Bezirk, der sich von Jahr zu Jahr  zu einem Ort für ausschließlich Konsum und Kapital wandelt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen, Verena Büttner</p>
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